Die verwundete Gesellschaft
In unseren Programm-Specials finden Sie innovative und interdisziplinäre Angebote, bei denen wir verstärkt auf Kooperationen setzen. Mit besonderen Formaten oder an inspirierenden Orten bilden wir Vernetzungsknoten und schaffen Räume der Begegnung.
Mit wissenschaftlichen Beiträgen liefert das Content-Projekt "Vergessene Kriege" differenzierte Analysen gewaltsamer Auseinandersetzungen wie dem Jemen-Krieg oder Tigray-Konflikt, die im westlichen Europa kaum Beachtung finden - um sie ins Bewusstsein zu bringen, aufzuklären und die Debatten über friedensstiftende Handlungsperspektiven fortzuführen.
Wir sind alle „Made in Vielfalt“ und machen trotzdem unterschiedliche Erfahrungen. Im zweiten Podcast der Domberg-Akademie erzählen Menschen davon, wie sie persönlich mit Diskriminierung zu kämpfen haben und welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dabei eine Rolle spielen. Vielfalt bereichert, doch Ausgrenzung blockiert. Die Geschichten dieser Personen bahnen neue Wege zu mehr Verständnis von Mensch zu Mensch und regen zur Frage an: Was können wir alle für ein offeneres Miteinander tun?
Äußere Konflikte, multiple Krisen und der damit drohende Verlust von Sicherheit, Wohlstand und Ordnung lassen derzeit bei vielen Menschen tiefe Fragen im Inneren aufbrechen. Die Suche nach Sinnhaftigkeit und Orientierung sowie Wege zu persönlichen Antworten stehen im Mittelpunkt unseres neuen Saisonthemas "Sinn suchen. Innehalten. Halt finden. Sich nicht aufhalten lassen.".
Die Krise der Kirche ist auch eine Krise des Glaubens. Für echte Erneuerung müssen wir den Glauben neu denken und den Kern des Christentums neu freilegen. Mit einer Angebotsserie in Kooperation mit „Christ in der Gegenwart“ fragen wir: Was bedeutet das für jede:n Einzelne:n und für die Kirche mit ihrem Ringen um Reformen?
Für viele Menschen hat die Institution Katholische Kirche den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verspielt. Die allgemeine Wetterlage ist bewölkt, Sonnenschein ist vorerst nicht in Sicht.
Die Domberg-Akademie stellt sich dieser Situation.
Beim Spazierengehen Neues lernen? Sich vor Ort über Einrichtungen und die Menschen dahinter informieren? Aktuelle Themen aus anderen Blickwinkeln sehen? Das ist Walk & talk!
Kreativ, interaktiv und lebendig über den eigenen Glauben reflektieren: "Irgendwas irgendwie" – die beliebte mobile Theaterproduktion der Domberg-Akademie – lädt Jugendliche und Erwachsene dazu ein, individuelle Antworten auf große Lebensfragen zu finden.
Was ist Heteronormativität? Wer bezeichnet sich als queer? Und wer ist von Yellowfacing betroffen? Begriffe von A bis Z rund um das Thema Diversität erklären wir im Diversitäts-ABC.
Eine Brücke bauen zwischen Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen – wer könnte das besser als Menschen mit Migrationserfahrung. Hier setzt der Qualifizierungskurs „Kulturdolmetscher plus – sharing empowerment®" an.
Die Widerstandskraft des Menschen gegen Krisen und Störungen ist eine Fähigkeit, die in der Corona-Pandemie zunehmend an Bedeutung gewinnt. In den sieben Wochen der Fastenzeit zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Resilienz stärken können.
Wir haben unserem ersten Saisonthema, das genau ein Jahr nach dem Auftreten des Corona-Virus die Themen der Domberg-Akademie prägen wird, den Namen „Die verwundete Gesellschaft“ gegeben. Die Verwundungen sind überall: im sozialen Gefüge, in der Wirtschaft, in der Bildung der Kinder, in der Familie, bei uns ganz persönlich. Unsere Verwundbarkeit – die sogenannte Vulnerabilität – hat sich massiv erhöht. Ihr Gegenteil ist Resilienz.
Resilienz ist „das Vermögen eines dynamischen Systems, sich erfolgreich Störungen anzupassen, die seine Funktion, Lebensfähigkeit oder Entwicklung bedrohen“, sagt Ann Masten (Resilienz: Modelle, Fakten und Neurobiologie). Das ist eine von vielen möglichen Definitionen. Der Begriff „Resilienz“ kommt aus dem Lateinischen: resilire bedeutet zurückspringen, abprallen. Das englische resilience heißt Spannkraft oder Strapazierfähigkeit. In diesem Sinn wird der Begriff der Resilienz auch in der Technik – zum Beispiel in der Materialforschung – verwendet und meint, dass Werkstoffe trotz Druck ihre Form behalten.
Resilienz ist so alt wie die Menschheit. Zu allen Zeiten hat es Menschen und Systeme gegeben, die die Fähigkeit hatten, sich trotz widriger Umstände zu behaupten und erfolgreich zu entwickeln. Kein Wunder, dass jetzt in der globalen Corona-Pandemie vermehrt über Resilienz gesprochen wird. Denn unter widrigen Umständen leben wir derzeit alle – mehr oder weniger existenziell. Was hilft, um diese Zeit der Bedrohung und der Verunsicherung gut durchzustehen?
Resilienz ist nicht „machbar“. Doch es gibt Bedingungen, die sie ermöglichen. Das sind zum einen angeborene Persönlichkeitsmerkmale wie zum Beispiel das Temperament, das jemand mitbringt, und es gibt erlernte und sozial vermittelte Voraussetzungen. Diese werden häufig als die „7 Säulen der Resilienz“ oder auch als Schutzfaktoren beschrieben. In jeder der sieben Fastenzeitwochen werden wir Ihnen bis Ostern eine der Säulen vorstellen und Ihnen ganz konkrete Ideen mitgeben, wie Sie die jeweilige Säule stärken können.
Für jede und jeden von uns gilt, unter den Gefährdungen, Einschränkungen und Folgewirkungen des Corona-Virus zu leben. Dass dies möglichst gut gelingt, dazu will diese Fastenzeitreihe beitragen.
Optimismus ist die Fähigkeit, hoffnungsfroh und positiv in die Zukunft zu blicken und an einen guten Verlauf der Dinge zu glauben. Optimisten wissen, dass sie die Kraft haben, ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen und dass Schwierigkeiten und Krisen vorübergehend sind.
OptimismusAkzeptanz bedeutet, Situationen, die nicht mehr zu ändern sind, anzunehmen und die Vergangenheit vergangen sein lassen. Akzeptanz heißt auch bei Veränderungen loslassen zu können.
Lösungsorientierung bedeutet, nachdem man die Situation angenommen und hinter sich gelassen hat, nach vorne zu schauen und nach Lösungen zu suchen. Lösungsorientierung bedeutet, klare Ziele zu formulieren und Wege der Realisierung zu finden.
Übernahme von Verantwortung heißt, Initiative zu zeigen und sich aktiv für die Erreichung der eigenen Ziele einzusetzen. Es geht darum, sich nicht vor Verantwortung drücken, sondern genau so viel zu übernehmen, wie einem zukommt. Nicht weniger – aber auch nicht mehr.
Netzwerkorientierung bedeutet die Fähigkeit, ein Netzwerk, also ein System von menschlichen Beziehungen zu knüpfen und zu nutzen. Bereits die Existenz eines Netzwerks gibt ein Gefühl der inneren Stärke und es erweist sich insbesondere in schwierigen Zeiten als sehr unterstützend und wertvoll.
Die Opferrolle zu verlassen bedeutet, die Passivität aufzugeben und aktiv in der jeweiligen Situation zu werden. Dafür ist es manchmal notwendig, die eigene Einstellungen zu verändern, die eigene Person zu reflektieren sowie handlungsorientiert zu werden. Denn Erfolg hat 3 Buchstaben: T U N (Johann Wolfgang von Goethe)
Zukunftsplanung bezeichnet die Umsicht, sich auf die Zukunft aktiv und bewusst vorzubereiten. Resiliente Menschen entwickeln Visionen und dann Ziele, wie sie künftig leben und arbeiten wollen. Wichtig für die Planung ist die Wahl eines geeigneten Ziels, das erreichbar und spezifisch sowie mit der Persönlichkeit vereinbar ist.
Optimismus ist die Fähigkeit, hoffnungsfroh und positiv in die Zukunft zu blicken und an einen guten Verlauf der Dinge zu glauben.
Optimisten wissen, dass sie die Kraft haben, ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen und dass Schwierigkeiten und Krisen vorübergehend sind.
Akzeptanz bedeutet, Situationen, die nicht mehr zu ändern sind, anzunehmen und die Vergangenheit vergangen sein lassen.
Akzeptanz heißt auch bei Veränderungen loslassen zu können.
Lösungsorientierung bedeutet, nachdem man die Situation angenommen und hinter sich gelassen hat, nach vorne zu schauen und nach Lösungen zu suchen.
Lösungsorientierung bedeutet, klare Ziele zu formulieren und Wege der Realisierung zu finden.
Übernahme von Verantwortung heißt, Initiative zu zeigen und sich aktiv für die Erreichung der eigenen Ziele einzusetzen.
Es geht darum, sich nicht vor Verantwortung drücken, sondern genau so viel zu übernehmen, wie einem zukommt. Nicht weniger – aber auch nicht mehr.
Netzwerkorientierung bedeutet die Fähigkeit, ein Netzwerk, also ein System von menschlichen Beziehungen zu knüpfen und zu nutzen.
Bereits die Existenz eines Netzwerks gibt ein Gefühl der inneren Stärke und es erweist sich insbesondere in schwierigen Zeiten als sehr unterstützend und wertvoll.
Die Opferrolle zu verlassen bedeutet, die Passivität aufzugeben und aktiv in der jeweiligen Situation zu werden. Dafür ist es manchmal notwendig, die eigene Einstellungen zu verändern, die eigene Person zu reflektieren sowie handlungsorientiert zu werden.
Denn Erfolg hat 3 Buchstaben: T U N (Johann Wolfgang von Goethe)
Zukunftsplanung bezeichnet die Umsicht, sich auf die Zukunft aktiv und bewusst vorzubereiten.
Resiliente Menschen entwickeln Visionen und dann Ziele, wie sie künftig leben und arbeiten wollen. Wichtig für die Planung ist die Wahl eines geeigneten Ziels, das erreichbar und spezifisch sowie mit der Persönlichkeit vereinbar ist.
Durch diese Fastenzeit begleitet Sie mit ihren Impulsen zu den sieben Säulen der Resilienz unsere Referentin für Persönlichkeits- und Familienbildung Monika Heilmeier-Schmittner
Dr. Claudia Pfrang, Direktorin der Domberg-Akademie, über Resilienz und ihre wachsende Bedeutung in der Corona-Pandemie
Was uns schädigt, was uns heilt. Die Domberg-Akademie beschäftigt sich mit den Folgen der Corona-Pandemie auf das persönliche und politische, das globale und gesellschaftliche Leben.
Welt im Wandel: Der Ukraine-Krieg rückt so manche Überzeugungen in ein neues Licht. Sind unsere Ideale in der „neuen Realität“ noch realistisch? Was gibt uns persönlich und als Gesellschaft Halt und Orientierung in Krisenzeiten, wenn es um so etwas Essenzielles wie den Frieden geht?
Lassen Sie sich von mutigen Menschen mitnehmen: auf den Spuren der Zuversicht in eine ungewisse Zukunft. Im Video-Interview sprechen Künstler:innen, Aktivist:innen, Hoffnungsträger:innen über gute Wege in ein neues Morgen. Schritt für Schritt.
Anlässlich des Festjahres 2021 lädt die Domberg-Akademie mit einer Reihe von Angeboten zur Kooperation und zum Dialog ein. Das ganze Jahr hindurch geben Veranstaltungen tiefe Einblicke in den jüdischen Glauben und das christlich-jüdische Verhältnis.