Do, 16.04.2026, 19.00 - 21.15 Uhr

Demokratie und Ethik

Vereinsamung – eine Bedrohung für die Demokratie?

Welche Rolle spielt die zunehmende Vereinsamung, insbesondere von jungen Menschen, für die Demokratie? Diese und weitere Fragen besprechen wir mit Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Etwa zehn Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich regelmäßig einsam. Bei Jugendlichen, verstärkt durch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, sind es sogar noch mehr. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf das eigene Wohlbefinden, sondern wirkt sich auf politische Einstellungen aus und beeinflusst auch das Vertrauen in die Demokratie negativ. Die Referierenden zeichnen ein Bild zur Lage der Einsamkeit in Deutschland und analysieren, warum man beim Ausmaß an Vereinsamung von einer gesellschaftlichen Krise sprechen kann. Sie stellen Projekte und Ansätze vor, wie man der Vereinsamung und dessen Auswirkungen auf die Demokratiedistanz begegnet werden kann – wo aber auch die Grenzen der Programme liegen.

PD Dr. Janosch Schobin<B/> ist an der Georg-August-Universität Göttingen im Department für Agrarökologie und Rurale Entwicklung. zudem ist er Mitglied der Enquete-Kommission IV des Landtags NRW mit einem Gutachten zu Einsamkeit und gesellschaftlichem Wandel.
Paul Lachmann <B/> ist Politikwissenschaftler und Antisemitismusforscher. Er war Projektleiter von "Gestern wie heute - Haltung zeigen!" und "gemEINSAM gegen RECHTS", zwei Kooperationsprojekten des Lehrstuhls Soziologie ländlicher Räume (Uni Göttingen und Kassel) sowie der Adam von Trott Stiftung in Bebra-Imshausen. Die Projekte arbeiteten in der Schnittstelle zwischen politisch-historischer Bildung und Wissenschaft. Hauptzielgruppe waren Schüler*innen berufsbildender Schulen sowie Multiplikator*innen aus Schule und (Jugend-)Sozialarbeit.

Zur Reihe:
Wir leben in einer Zeit vielfältiger Krisen, die sich überlagern und ineinander verwoben sind. Dies überfordert viele Menschen, macht Angst oder lähmt. Die Herausforderungen machen Bruchstellen sichtbar, sind aber auch, wenn wir es zulassen, eine Chance zum Aufbruch, zum Gestalten von Neuem. Denn eines zeigt sich schon heute: Mit den vorhandenen Lösungsansätzen werden sich viele Problem in der Zukunft nicht mehr lösen lassen.
Mit der Veranstaltungsreihe „Zeitansagen - neue Denkansätze in krisenhaften Zeiten“ möchten wir in diesen unübersichtlichen Zeiten Orientierung bieten und mehr noch – das Mindset, also festgefahrene Denkmuster und Überzeugungen, aufbrechen und zukunftsorientierte Denkweisen aufzeigen. Neben der Analyse ausgewählter Krisen, die dabei hilft, aktuelle Situationen einzuordnen, suchen wir mit Expert:innen nach Lösungsansätzen „out of the box“, die wieder Mut machen, Zukunft und Welt mitzugestalten.

Die Veranstaltung wird gefördert durch Mittel der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke e.V. (AKSB) ist anerkannter Träger der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Die Domberg-Akademie ist Unterträger der AKSB.

Allgemeines

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Kooperationspartner

Termin

Do, 16.04.2026, 19.00 - 21.15 Uhr

Verantwortlich

Kathrin Steger-Bordon
Martin Wagner
Anne Reimers

Referent:in

PD Dr. Janosch Schobin
Paul Lachmann

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Teilnehmendenzahl

Dieser Termin ist auf maximal 200 begrenzt

Kursnummer

29130

Kosten

kein Beitrag: €0
ermäßigt: €5
empfohlen: €9
Solidarbeitrag: €15

Anmeldeschluss

Donnerstag, 16. April 2026 - 18:00

Anmeldung unter

zur Anmeldung

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KLB Erwachsenenbildung in Bayern und Landesbildungswerk e.V. des KDFB

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Verantwortlich: Kathrin Steger-Bordon
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Verantwortlich: Martin Wagner
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Verantwortlich: Anne Reimers
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